(Text & Bilder: Anja Leck, Pressesprecherin)
Diesmal verbarg sich hinter der Alarmierung nichts alltägliches. Bei der Feldarbeit wurde ein 14 kg schweres Flakgeschütz freigelegt. Die Polizei wurde an die Fundstelle gerufen. Diese sicherte die Fundstelle und alarmierte sofort den Kampfmittelräumdienst hinzu.
Da die 8,8 cm Geschützgranate in einem so schlechten Zustand war, musste sie in kürzester Zeit gesprengt werden. Da kam die Feuerwehr ins Spiel. Nein, nicht zum Sprengen, sondern als Unterstützung zur Absperrung der Flächen rund um die Fundstelle.
Durch den Kampfmittelräumdienst wurde ein Evakuierungsradius von 500 Metern festgelegt. Glücklicherweise befanden sich in diesem Bereich keine Häuser, die geräumt werden mussten. Aber sämtliche Zufahrtwege und Feldwege mussten in diesem Bereich abgesperrt werden. Ebenfalls postierte sich ein Löschzug in sicherer Entfernung zu dem Sprengort, um im Ernstfall sofort eingreifen zu können.
Die Einsatzleitung koordinierte alles vom Bereitstellungsplatz „Feuerwehrhaus Calden“ aus. Nach dem die letzte Sperrungen eingerichtet wurden, dauerte es nicht lange, bis die Geschützgranate erfolgreich gesprengt werden konnte. Alles verlief nach Plan. Und somit konnten die knapp 50 Einsatzkräfte ihr Positionen wieder verlassen und in ihre Feuerwehrhäuser zurückfahren.